13.10.2013 Gesundheitstag Oppenau

Am Stand des Oppenauer Jugendtreffs »Chill« servierten Jugendliche alkoholfreie Cocktails. Ziel der Aktion war es, Gleichaltrige gegenüber Suchtmitteln zu sensibilisieren.
Am Stand des Oppenauer Jugendtreffs »Chill« servierten Jugendliche alkoholfreie Cocktails. Ziel der Aktion war es, Gleichaltrige gegenüber Suchtmitteln zu sensibilisieren.

»Kooperation ist schön und die wollen wir vorantreiben in der Oppenauer Jugendarbeit.« Oppenaus Jugendreferentin Susanne Droste freute sich beim Gesundheitstag zusammen mit ihren Mitstreitern über den sehr gelungenen gemeinsamen Stand des Oppenauer Jugendtreffs »Chill« und des Oppenauer Jugendrotkreuzes.

»Paradiesvogel« und »Cremiger Herbsttraum«, zwei alkoholfreie Cocktails, mixten die Leute vom Jugendtreff an der »Durstlöscher-Bar«, wobei der fruchtige Paradiesvogel in der Gunst des  Publikums eindeutig das Rennen machte. Die Jugendrotkreuzler kamen mit den Besuchern zum Thema »Klimawandel« ins Gespräch, ganz  nach der aktuellen bundesweiten JRK-Kampagne: »Klima-Helfer – Änder was, bevor’s das Klima tut«. Viel Aufmerksamkeit ernteten die JRK’ler zudem mit dem Aufschminken von »Wunden« auf die Hände der kleinen Gesundheitstags-Gäste.   

»Suchtprävention« war das weitere Thema des Gemeinschaftsstandes. Für Gespräche standen Jugendreferentin Susanne Droste und  Polizeihauptkommissar Martin Weinzierle zur Verfügung. Martin Weinzierle beleuchtete das Thema »Alkohol« ganz unkonventionell mit einer schlichten Wasserverkostung.

Die Probanden standen Schlange und durften aus sieben Renchtäler Wassersorten (von Oppenauer Leitungswasser bis zu verschiedenen Mineralwassern, alle neutral gekennzeichnet) ihren geschmacklichen Favoriten auswählen. Martin Weinzierle zu den Jugendlichen: »Seht, Wasser schmeckt hervorragend, wenn ich Durst habe brauche ich nicht unbedingt zu Bier oder auch übersüßten Getränken zu greifen.« Und er fügte hinzu: »Wenn ihr mal groß seid, vielleicht denkt ihr an den heutigen Tag«. Er wolle  ins Bewusstsein rücken, dass man aus Genuss- und Geschmacksgründen keinen Alkohol brauche.   

Auch »schweres Geschütz« hatte Martin Weinzierle aufgeboten, den »Erlebniskubus« der Polizei Baden-Württemberg. Die quadratische  Kiste hat vier Themenseiten und »argumentiert« über die Sinne »Fühlen« oder »Riechen«. Bei Ecstasy erhöht sich die Körpertemperatur  auf 41 Grad. Das kann der Proband spüren beim Auflegen seiner linken und rechten Hand. Rechts normale Temperatur, links aber die  heiße Ecstasy-Hand: »Hier kannst du fühlen was dem Körper angetan wird«.

 

Dann der Riechtest. »Wer küsst schon gerne einen Aschenbecher, so aber riecht der Atem des Rauchers.« Wer hier am »Erlebniskubus« schnupperte, der wich unweigerlich zurück.

 

Quelle: www.bo.de

15.10.2013